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Eine ganze Woche lang das Bett zu hüten wegen einer Grippe liegt bei Ihnen absolut nicht drin?

Dann bieten Sie dem Grippe-Virus rechtzeitig Einhalt mit einem Neuraminidase-Hemmer

Seit Oktober 1999 stehen in der Schweiz Medikamente zur Verfügung, welche die Vermehrung das Grippe verursachenden Influenza-Virus hemmen können.
Zuvor konnten nur die Symptome der Grippe wie Fieber, Schmerzen, Schnupfen und Husten behandelt werden.

Nutzen der neueren Medikamente:

  • Das Risiko zusätzlicher Komplikationen wie Lungen- oder Mittelohrentzündung wird auf die Hälfte reduziert.
  • Die Dauer der Erkrankung wird deutlich verkürzt, durchschnittlich um zwei Tage.
  • Die Ausmass der Beschwerden wird deutlich vermindert, um bis zu 40%.
  • Die Ansteckungsgefahr der Mitmenschen kann reduziert werden (Virusausscheidung um 40% reduziert).
  • Die Erholungszeit wird erheblich verkürzt.

Durch eine frühzeitige Behandlung der Grippe mit diesen neuen Medikamenten können Sie Ihre Beschwerden lindern, die Lebens- und Schlafqualität entsprechend verbessern, schneller gesund werden und früher wieder Ihren gewohnten Aktivitäten nachgehen.

Wann werden diese Medikamente eingesetzt?

Einen guten Behandlungserfolg erzielen Sie, wenn Sie innerhalb der ersten zwei Tage, nach Auftreten der Grippe-Symptome die Therapie beginnen. Am meisten profitieren Sie von der Behandlung, wenn Sie diese so früh wie möglich beginnen. Dann wird die Schwere der Krankheit am deutlichsten reduziert und Sie werden am schnellsten wieder gesund.
Die neuen Medikamente wirken bei Grippe, nicht jedoch bei gewöhnlicher Erkältung! Die Neuraminidase-Hemmer sind verschreibungspfllichtig.

Wie wirken diese neuen Mittel?

Die Neuraminidase-Hemmer blockieren ganz gezielt ein Enzym auf der Virusoberfläche und können dadurch die Infektion weiterer Zellen durch das Virus verhindern.

Was ist denn eigentlich eine Grippe?

Jeden Winter breiten sich hoch ansteckende Influenza-Viren auch über die Schweiz aus und lösen eine Infektion der Atemwege aus. Die Ansteckung erfolgt über eine Tröpfcheninfektion beim Husten und Niesen. Die Grippewelle tritt in der Regel zwischen November und März auf und dauerte in den letzten Jahren jeweils etwa sechs bis acht Wochen.

Wie unterscheidet sich die Grippe von einer einfachen Erkältung?

  • Das zeitliche und regionale Auftreten der Grippe ist begrenzt auf die wenigen Wochen, in der die Grippewelle die einzelenen Landesteile überrollt.
  • Die Grippe besitzt nicht nur eine lokale Ausbreitung, sondern beeinträchtigt den ganzen Körper.
  • Die Grippe geht mit hohem Fieber (>38,5°), Schüttelfrost, Glieder-, Muskel-, Kopfschmerzen, trockenem Husten und Abgeschlagenheit einher.
  • Die Symptome treten plötzlich auf und das Wohlbefinden verschlechtert sich rasch innert weniger Stunden.
  • Die Grippe dauert eine Woche und die nachfolgende Erholungsphase nochmals eine bis vier Wochen.
  • Nicht selten treten bei der Grippe Komplikationen auf, wie schwere Bronchitis, Lungen-, Mittelohr-, Kiefer- oder Stirnhöhlenentzündung. Diese werden zumeist verursacht durch eine zusätzliche bakterielle Infektion.

Die Grippe unterscheidet sich also recht deutlich von einer einfachen Erkältung und kann sich innerhalb kürzester Zeit zu einer schwer empfundenen Krankheit entwickeln. Für gewisse Personengruppen kann die Grippe gefährlich werden und eine Einweisung ins Spital erfordern.